Aus der Arbeitswelt. Für das ganze Saarland.
Sieben Punkte für gute Arbeit, soziale Sicherheit und eine starke Volkspartei.
Warum ich kandidiere
Der CDA-Landestag hat mich zum ersten stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt und zum Spitzenkandidaten der CDA Saar für die Landtagswahl 2027 bestimmt. Dieses Vertrauen ist für mich Anerkennung und Auftrag zugleich.
Ich komme aus der betrieblichen Praxis und will Politik für das ganze Saarland machen. Als gelernter Elektroniker für Betriebstechnik habe ich im Schichtsystem gearbeitet. Heute trage ich als freigestellter Betriebsratsvorsitzender und Konzernbetriebsratsvorsitzender Verantwortung für die Interessen von Beschäftigten und für tragfähige Lösungen im Unternehmen.
Wirtschaftliche Stärke und soziale Sicherheit sind keine Gegensätze. Unternehmen sind dauerhaft nur erfolgreich, wenn sie investieren, Qualität liefern und ihre Beschäftigten ernst nehmen. Sichere Arbeitsplätze brauchen starke und wettbewerbsfähige Betriebe.
Mein Blick endet nicht am Werkstor. Als Gewerkschafter, in der Arbeitskammer und als ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht beschäftige ich mich mit den Fragen, die Menschen auch über den Betrieb hinaus betreffen. Ich will, dass die CDA geschlossen in den Landtagswahlkampf zieht und der christlich-soziale Flügel der CDU Saar sichtbar und hörbar bleibt.
1. Gute Arbeit und Mitbestimmung stärken
Arbeit bedeutet Selbstständigkeit, Anerkennung und Sicherheit. Ich setze mich ein für Tarifbindung, faire Arbeitsbedingungen, verlässliche Arbeitszeiten, starken Gesundheitsschutz und die frühzeitige Beteiligung von Betriebs- und Personalräten bei Digitalisierung, künstlicher Intelligenz und betrieblichen Veränderungen. Mit öffentlichem Geld darf Lohndumping nicht unterstützt werden.
2. Industrie, Mittelstand und sichere Arbeitsplätze verbinden
Das Saarland braucht eine starke industrielle Basis, einen innovativen Mittelstand, ein leistungsfähiges Handwerk und gute Dienstleistungen. Dafür braucht es wettbewerbsfähige Energiepreise, Versorgungssicherheit, schnellere Genehmigungen, Investitionen in Technologie und Forschung sowie klare Zusagen zu Arbeitsplätzen, Ausbildung, Tarifbindung und Weiterbildung bei Struktur- und Transformationshilfen.
3. Sprache, Ausbildung und Aufstieg zusammendenken
Sprache schafft Zugang zu Bildung, Ausbildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Ich will frühe Sprachförderung, berufsbezogene Deutschförderung, Praxisbegleitung in der Ausbildung und bessere Unterstützung für Betriebe, Kammern und Berufsschulen. Meister-, Techniker- und andere Aufstiegsfortbildungen müssen finanziell erreichbar sein.
4. Familie und Beruf an der Lebenswirklichkeit ausrichten
Familienpolitik muss auch für Menschen funktionieren, die früh, spät, nachts oder am Wochenende arbeiten. Dazu gehören Familienzentren, verlässliche Randzeiten-, Ferien- und Notfallbetreuung, personell starke Kitas, bessere Beratung pflegender Angehöriger und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle – auch im öffentlichen Dienst.
5. Rente, Pflege und Gesundheit verlässlich und bezahlbar machen
Wer jahrzehntelang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, muss sich auf die gesetzliche Rente verlassen können. Pflege ist soziale Daseinsvorsorge und muss wohnortnah, verlässlich und bezahlbar sein. Ich setze mich für faire Übergänge in den Ruhestand, die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln, mehr öffentliche Finanzierung der Pflege-Investitionskosten und gute Bedingungen in Pflege und Gesundheitsberufen ein.
6. Infrastruktur und Digitalisierung für Alltag, Arbeit und Grenzregion verbessern
Bus und Bahn müssen sich stärker an Schichtzeiten orientieren. Straßen, Brücken, Glasfaser und Mobilfunk brauchen verlässliche Investitionen. Die grenzüberschreitende Mobilität zwischen Saarland, Frankreich und Luxemburg muss einfacher werden. Digitalisierung und künstliche Intelligenz sollen den Menschen dienen; digitale Angebote dürfen persönliche Beratung und analoge Zugänge nicht ersetzen.
7. Einen handlungsfähigen Staat und gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern
Ein starker Staat erfüllt seine Aufgaben zuverlässig. Polizei, Rettungsdienste, Katastrophenschutz und zivile Vorsorge brauchen eine gute Ausstattung. Feuerwehren, DLRG, Hilfsorganisationen und Vereine verdienen praktische Unterstützung und weniger Bürokratie. Dazu kommen klare Regeln, echte Chancen, Respekt vor unserer Rechtsordnung und eine klare Haltung gegen Extremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.
Wie ich Politik machen will
Zuhören. Prüfen. Entscheiden. Erklären. Ich möchte regelmäßig mit Betrieben, Pflegeeinrichtungen, Ausbildungsstätten, Vereinen und sozialen Organisationen sprechen. Ich will offen benennen, was das Saarland selbst entscheiden kann und wo eine Initiative auf Bundesebene notwendig ist. Fortschritte und offene Punkte werde ich verständlich darstellen.
Meine politische Linie: Arbeit braucht Respekt. Beschäftigte brauchen Verlässlichkeit. Unser Saarland braucht wirtschaftliche Stärke, soziale Sicherheit und eine Politik, die klare Lösungen findet und auch liefert.